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Kopfhörer Test – Der große Kopfhörer Test 2016


Sind Sie auch auf der Suche nach dem perfekten Kopfhörer für Ihre Ansprüche und passend zu Ihrem Geldbeutel? Dann sind Sie hier bei unserem Kopfhörer Test genau richtig. Wir haben unzählige Köpfhörer auf Herz und Nieren getestet, genau Probegehört und dazu kompakte Testberichte für Sie verfasst. Mit Hilfe dieser Testberichte und unserer Kaufberatung wird die Auswahl des perfekten Kopfhörers zum Kinderspiel.

Die beliebtesten HiFi-Kopfhörer

Die beliebtesten InEar-Kopfhörer

Die beliebtesten Studio-Kopfhörer

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Kopfhörer Test – vor dem Kauf wissen, welches Modell überzeugt

Ein Blick in die Verkaufsregale von Elektrohändlern oder in einen Onlineshop genügt, um festzustellen, wie reichlich die Auswahl an Kopfhörern ist. Sie sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich: als In-ears, Bügelkopfhörer, ohrumschließend, mit Kabel, ohne Kabel, als Headset mit Mikrofon und in vielen weiteren Variationen. Doch, welcher Kopfhörer erfüllt tatsächlich die eigenen Ansprüche und überzeugt mit einer guten Klangqualität? Gibt es Modelle, die sowohl bei Computerspielen auf der ganzen Linie begeistern als auch Musik in allen Klangfarben wiedergeben? In unserem Kopfhörer-Test haben wir einige Modelle genauer überprüft und eine Bestenliste erstellt. Zudem zeigen wir auf, welche Faktoren einen guten Kopfhörer ausmachen und erklären in unseren ausführlichen Testberichten, wo wir bei einzelnen Modellen die Stärken und Schwächen sehen.

Die Entscheidung: Welche Kopfhörer Bauart kommt für mich infrage?

So praktisch wie Kopfhörer auch sind, so unterschiedlich fallen sie aus. Fakt ist, dass nicht jeder Kopfhörer mit jedem Menschen harmoniert und sich für sämtliche Tätigkeiten eignet.

Ohrstecker und In-Ear Kopfhörer

Gerade In-Ear-Kopfhörer oder Ohrstecker erweisen sich bei körperlichen Tätigkeiten häufig als unpraktisch, da sie gerne aus den Ohren herausrutschen. Sicherlich lässt sich dieses Ärgernis eingrenzen, indem passende Stecker erworben werden, doch zeigen sich Probleme oftmals erst im Praxistest. Die In-Ear-Variante gibt es allgemein in zwei Bauarten.

Die erste, korrekt als In-Ear-Kopfhörer bezeichnete, wird direkt in den Gehörgang gesteckt und hat einen relativ festen Halt. Ear-Buds hingegen bestehen aus flachen Kopfhörern und werden nur leicht an den Gehörgang gepresst. Die In-Ear-Variante eignet sich generell zum Musikhören über MP3-Player, Smartphones und können durchaus mit einem Laptop oder Netbook kombiniert werden. Allerdings sollten Nutzer unterwegs darauf achten, dass die Umgebungsgeräusche stark gedämmt werden. Im Straßenverkehr stellen diese Kopfhörer durchaus ein Sicherheitsrisiko dar – doch gilt das für fast jeden Kopfhörer, sobald die Musik relativ laut wiedergegeben wird.

Ear-Buds empfinden etliche Nutzer als komfortabler gegenüber den In-Ear-Steckern. Allerdings bieten sie weniger Halt und geben Bässe schlechter wieder, sobald sie nicht optimal im Ohr sitzen. Die Anwendungsbereiche unterscheiden sich kaum von den In-Ears, nur können Ear-Buds kaum zum Joggen oder Sport verwendet werden, da sie zu locker im Ohr sitzen. Alternativ können die Ear-Buds mit Bügeln kombiniert werden, die einen besseren Halt am Ohr bieten.

Muschel- und Bügelkopfhörer

Diese Variante der Kopfhörer besteht nicht aus kleinen Stöpseln, die in das Ohr eingesetzt werden, sondern aus Ohrmuscheln, die auf dem Ohr aufliegen. Auch hier gibt es wieder gewaltige Unterschiede. So können die Kopfhörer nur aufliegend gestaltet sein oder aber, sie umschließen das Ohr komplett.

Ohraufliegende Modelle sind sehr platzsparend und besitzen einen hohen Tragekomfort. Die Bauweise ist leicht gehalten, der Kopfbügel lässt sich wahlweise auf dem Kopf oder auch im Nacken tragen. Auch der Sound überzeugt bei guten Modellen.
Ohrbedeckende Kopfhörer decken das gesamte Ohr ab und gehören bereits zu den größeren, auffälligen Modellen. Auch hier kommt ein Bügel zum Tragen, der die Ohrmuscheln nicht nur miteinander verbindet, sondern sie fest auf die Ohren presst. Der ohrbedeckende Kopfhörer deckt das komplette Ohr ab und dämpft die Umgebungsgeräusche optimal. Sollen Außengeräusche für spezielle Anwendungsbereiche noch besser ausgeschlossen werden, integrieren einige Hersteller zusätzliche Filter, die Straßenlärm oder Gespräche fast vollständig aus der Wiedergabe ausblenden.

Ohrumschließende Kopfhörer sind gerade in der Gamingszene ein Begriff und gelten als das A und O unter den Kopfhörern. Diese Modelle umschließend das Ohr komplett, verfügen über eine dicke Polsterung, die den Tragekomfort erhöht und gleichzeitig Außengeräusche fast ausschließlich abdämpft. Gerade für den professionellen Einsatz, für das ordentliche Heimkinovergnügen ohne die Nachbarn zu belästigen und für Computergames eignen sich diese Modelle hervorragend. Doch sie bieten auch Nachteile. Bauartbedingt sind sie recht groß und schwer – zum Joggen sind sie kaum geeignet, ebenfalls empfinden viele Nutzer sie als zu schwer, um sie unterwegs mit sich zu führen.

Die technischen Anforderungen an die Kopfhörer

Selbst die kleinsten Kopfhörer sind kleine technische Wunderwerke. Genau diese Technik entscheidet, ob der Klang hervorragend ist oder doch eher nur zur lockeren Untermalung nebenbei ausreicht. Wie in vielen anderen Bereichen auch, werden die technischen Anforderungen im Fachjargon mit speziellen Begriffen benannt. So gibt der Klirrfaktor beispielsweise die Tonverzerrung an. Hier gilt: Ein geringer Wert ist gut. Unter dem Schalldruck hingegen verstehen Kenner von Kopfhörern und Headsets die Verzerrung von Tönen ab einer gewissen Lautstärke. Um den Schalldruck zu beziffern, kommt die Dezibelmessung zum Vorschein, um die Lautstärke genau zu bestimmen. Grundsätzlich ist es so, dass ab einer bestimmten Lautstärke Töne nur noch verzerrt oder auch scheppernd wiedergegeben werden. Dies ist ein Nachteil, der das akustische Vergnügen deutlich beeinträchtigt. Ein guter Kopfhörer bietet also einen Schalldruck, der erst bei sehr hohen Lautstärken entsteht. Recht gute Modelle besitzen einen Wert von 90 Dezibel – umso höher dieser Wert ansteigt, desto besser ist der Kopfhörer für hohe Lautstärken geeignet.

Maßgeblich für einen soliden Sound ist die Frequenz, also das Klangspektrum. Klänge werden in tiefe und hohe Töne gegliedert, die von einem guten Kopfhörer wiedergegeben werden können sollten. Um sowohl sehr tiefe als auch sehr hohe Töne erzeugen zu können, muss der Kopfhörer einen großen Frequenzgang besitzen.

Wie entstehen die Töne?

Im Handel gibt es nicht nur unzählige Kopfhörer, sie sind auch in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Da stellt sich schon einmal die Frage, warum es ein teures Modell sein soll, wenn auf dem Wühltisch Kopfhörer oder gar Headsets liegen, die für einen einstelligen Betrag erhältlich sind. Die Antwort auf diese Frage ist, dass gute Kopfhörer schlichtweg ihr Geld wert sind. Sie weisen einen wesentlich besseren Klang auf und greifen auf unterschiedliche Systeme zur Klangerzeugung zurück:

Elektrostatische Schallumwandlung

Diese Variante produziert einen tollen Klang, der sich über breite Frequenzen erstreckt. Um den Klang zu erzeugen, greifen Hersteller auf Flächenelektroden und Polymerfolien zurück.

Dynamische Schallumwandlung

Ähnlich wie bei gewöhnlichen Lautsprechern kommen bei diesem Kopfhörer ebenfalls Magneten, Spulen und Membrane zur Anwendung. Die Kopfhörer bieten ein sehr ausgeprägtes Klangspektrum und trotz ihres oftmals recht geringen Preises ein gutes Soundergebnis, welches aber nicht an die elektrostatische Schallumwandlung heranreicht.

Raumklang?

Wer seine Kopfhörer nicht nur zum Musikhören verwendet, sondern Computerspiele und Filme über Kopfhörer genießen möchte, liebäugelt nicht selten mit Kopfhörern, die den Surround-Klang unterstützen. Um das System in einem Kopfhörer umzusetzen, bauen Hersteller verschiedene Lautsprecher in die Kopfhörer ein. Einige Modelle bieten die Möglichkeit, aktiv von Stereo auf Dolby 5.1 oder 7.1 umzuschalten.

Der Tragekomfort und die Reichweite

Keine Frage: Der Tragekomfort von Kopfhörern ist maßgeblich. Gerade bei Headsets mit einem integrierten Mikrofon darf nichts drücken oder scheuern, da die Kopfhörer zumeist über mehrere Stunden hinweg getragen werden. Ein wichtiges Kriterium für den Tragekomfort ist beispielsweise der Bügel. Dieser sollte breit sein – und im besten Fall gepolstert. Auf diese Weise verteilt sich das Gewicht des Headsets auf ein breiteres Areal, sodass er insgesamt leichter wirkt. Gut abgepolsterte Ohrmuscheln, die mit einem angenehmen, weichen Material überzogen sind, erhöhen den Tragekomfort ebenfalls. Doch auch das Mikrofon trägt zum Komfort bei. Es sollte variabel sein, sich abklappen lassen oder sogar abnehmbar sein.

Doch, in welcher Beziehung steht die Reichweite eines Kopfhörers mit dem Tragekomfort in Beziehung? Relativ eng, um ehrlich zu sein. Ein Kopfhörer, der ausschließlich über eine Kabelverbindung mit dem Medium verbunden werden kann, besticht zwar meist mit einem absoluten Klanggenuss, schränkt den Nutzer aber auch räumlich ein. Schlichtweg kann ein kurzes Kabel schon zu Verspannungen führen. Steht der Tower eines Computers nicht in der unmittelbaren Nähe, hat der Gamer bei sehr kurzen Kabeln kaum Bewegungsfreiraum und wird seinen Komfort als eingeschränkt empfinden. Allerdings bieten Kopfhörer, die rein über Funk mit dem Medium verbunden werden, auch nicht immer die besten Ergebnisse. Letztendlich leidet der Klang immens unter einer USB- oder anderweitigen Funkverbindung und kommt nicht an die Klinkenverbindung heran. Stört der verminderte Klang nicht, sollten Nutzer aber ebenfalls die Reichweite der Funkverbindung mit berücksichtigen. Möchten sie sich im Raum bewegen oder vielleicht sogar ohne Unterbrechung der Verbindung in den Nebenraum gehen, benötigen Sie einen Funkkopfhörer mit einem groß angelegten Funkbereich.

Tipps für Kabelkopfhörer

Soll es ein kabelgebundener Kopfhörer sein, ist die Länge schon einmal maßgeblich. Der Stecker, als Klinken- oder auch Bananenstecker bezeichnet, ist in der Regel gleich, sodass Nutzer kaum befürchten müssen, dass der Anschluss nicht passt. Letztendlich gilt: Für Computer, MP3-Player und Handys werden meist 3,5 mm-Stecker verwendet. An eine Stereoanlage werden häufig 6 mm-Stecker angeschlossen. Aber das Kabel selbst spielt eine große Rolle. Es sollte so beschaffen sein, dass die im Kabel liegenden Drähte nicht brechen. Sehr starre Kabel neigen dazu, schnell einen Kabelbruch zu erleiden. Es hat Sinn, einen Kopfhörer zu nutzen, dessen Kabel auf eine Trommel aufgewickelt wird. Diese Vorgehensweise verhindert Knoten und schützt das Kabel. Sollte es doch zu einem Kabelbruch kommen, ist es sinnvoll, wenn das Kabel austauschbar ist.

Tipps für Funkkopfhörer

Die Bewegungsfreiheit bei Headsets mit Funkverbindung ist natürlich grandios. Zumeist werden die Signale über Bluetooth oder Funk übertraben, wobei die digitale Signalübertragung fast nur noch über Bluetooth stattfindet. Auf dem digitalen Weg findet die Übertragung heute generell statt, was für den Nutzer schon einmal deutliche Vorteile hat. Immerhin gibt es kein Rauschen und das Klangerlebnis ist wesentlich besser, als bei analogen Übertragungstechniken.

Kopfhörer mit Bluetooth-Übertragung verfügen über eine geringere Reichweite, die von Hersteller zu Hersteller variieren kann. Da lohnt es sich, nachzuschauen, welche Angaben Sennheiser, Grundig oder auch Panasonic angeben. In der Regel liegt die Reichweite bei mehreren Metern, allerdings sinkt die Übertragungsweite, wenn sich Gegenstände zwischen dem Sender und Empfänger befinden. Funkkopfhörer bieten sich für größere Reichweiten an und sind durchaus mit schnurlosen Telefonen zu vergleichen. Möchte sich der Nutzer in großen Häusern bewegen und durchweg Musik hören, ist diese Variante sicherlich dem Bluetooth-Kopfhörer vorzuziehen.

Welches Kopfhörer Modell überzeugt?

Mit dieser Frage haben wir uns in unserem Kopfhörer-Test ausgiebig beschäftigt und nicht nur die vorgenannten Aspekte beleuchtet, sondern die einzelnen Kopfhörer nach ihrem Lieferumfang, der Optik, der Verpackung und vielen weiteren Punkten bewertet. Dabei beschränken wir uns nicht auf einzelne Hersteller. Stattdessen bieten wir die ganze Bandbreite von Headsets im hoch-, mittel- und niedrigpreisigen Rahmen. Von Sennheiser über Grundig bis hin zu Teufel – welcher Kopfhörer überzeugt und welches Headset darf bei der nächsten Gamingnacht dabei sein?

Günstig heißt nicht gleich schlecht

Denn dies haben einige im Kopfhörer Test bewiesen. Es gibt durchaus günstige Einsteigermodelle im Kopfhörer-Bereich, die eine gute Klangqualität wie auch Funktionalität besitzen. Aus diesem Grund kommt es natürlich vor allem auf dem Nutzer an, der mit dem Kopfhörer Musik hört, Games bestreitet oder auch einfach nur chatten möchte. Je nachdem, welchen Anspruch der User hat, können einige günstige Modelle durchaus überzeugen.

Erschreckend ist allerdings besonders der hochpreisige Segment, der ebenfalls einige Ausreißer hat. Während hier Qualität und Preis nicht wirklich überzeugen können, hapert es meist auch an der Verarbeitung. Wer sich Kopfhörer zulegt, die mehrere Hundert Euro kosten, erwartet selbstverständlich eine absolut perfekte Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem sollten die Verarbeitung und die Materialien ebenfalls hochwertig sein, damit die Kopfhörer nicht schon nach den ersten Wochen den Geist aufgeben. Leider gibt es aber immer wieder einige Modelle, die keinen gerechtfertigten Preis haben und daher auch nicht empfehlenswert sind.

Indoor oder Outdoor Kopfhörer

Diese Frage sollte sich natürlich jeder stellen, der kurz davor steht, sich Kopfhörer zu kaufen. Denn nicht alle Modelle sind für beides geeignet bzw. der Nutzer kann schnell enttäuscht sein, wenn der sich die falschen Kopfhörer zulegt. Bei In- und Outdoor Kopfhörern gibt es einen großen Unterschied und den möchten wir hier im Kopfhörer Test kurz erklären:

Outdoor-In-Ear-Hörer

In der Regel sind Outdoor Kopfhörer eher für den Sport gedacht und müssen somit die Umgebungsgeräusche zum Gehör durchlassen. Denn wenn ein Jogger die umliegenden Geräusche nicht wahrnimmt, kann dies fatale Folgen haben. Gerade die Sport In-Ear-Hörer sind daher so konzipiert, daß sie nicht so weit in den Gehörgang reichen und somit die Geräusche von außen nicht abdichten. Bei abgedichteten Plugs werden oftmals Öffnungen ins Gehäuse gemacht, damit die Außengeräusche trotzdem hörbar sind. Allerdings sind die nichtabgedichteten Plugs wesentlich Schalldurchlässiger, was selbstverständlich die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht. Selbstverständlich geben die Hersteller nicht gerne zu, daß die Sport Kopfhörer den Gehörgang nicht vollkommen abdichten und so Geräusche von außen zulassen. Dies gewährleistet aber eine hohe Sicherheit, wenn die Außengeräusche nicht vollkommen im Nirwana verschwinden.

Indoor-In-Ear-Hörer

Indoor-In-Ear-Hörer hingegen sollen möglichst effizient den Umgebungslärm ausblenden, um ein ungestörtes Hören von Musik zu gewährleisten. Durch die speziell geformten Plugs wird somit das Außengeräusch vollkommen abgedichtet. Die hat wiederum den Vorteil, daß Bässe viel effizienter wahrgenommen werden können und keine magere und blecherne Musik aus den Kopfhörern tönt. Außerdem werden durch die gute Abdichtung auch Mitmenschen geschont, die so die laute Musik nur bedingt mitbekommen. Mit Indoor-In-Ear-Hörern kann daher ungestört Musik gehört werden, ohne daß die Mitmenschen gestört werden. Allerdings sind diese für den Outdoor Einsatz, als Jogger oder Radfahrer, nicht zu empfehlen, da mit diesen speziellen Plugs die Außengeräusche nicht mehr wahrgenommen werden können.

Gaming Kopfhörer

Breitband-Internetanschlüsse sind mittlerweile nicht mehr aus dem Alltagsleben wegzudenken. Da es bei den Computerspielen ohnehin einen Trend zu Multiplayer Spielen und Modi gibt, ist der Anteil der online-spielenden Spieler in den letzten Jahren stetig gewachsen. Gerade bei team-orientierten und team-basierten Spielen spielt dabei die Kommunikation mit den Mitspielern eine sehr gewichtige Rolle. Sowohl Clans, die Taktik-Shooter wie Counter-Strike, Call of Duty oder Battlefield spielen, als auch Gilden, die in Online-Rollenspielen wie World of WarCraft aktiv sind, können daher auf VoIP-Tools wie beispielsweise TeamSpeak oder Ventrilo nicht mehr verzichten.
Aber auch überall, wo es darauf ankommt, keinen Dritten mit dem Klang aus dem eigenen Computer zu stören, sind Kopfhörer nicht zu ersetzen – sei es auf LAN Partys oder an anderen Orten, an denen man Rücksicht auf andere nehmen sollte.

Oft sind Headsets als Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon die ideale, weil sehr praktische Lösung. Doch wer auf der Suche nach einem passenden Headset ist, steht vor mehreren Entscheidungen: Man hat nicht nur die Wahl zwischen mehreren Modellen diverser Hersteller in einem weit gefächerten Preisspektrum, sondern auch zwischen Stereo und Virtual Surround. zwischen ohraufliegender und ohrumschließender Bauweise sowie zwischen Klinke- und USB-Anschluss (mit integriertem Soundchip). Auch wenn günstige Kopfhörer immer wieder mit Spezialeffekten wie integrierter Vibration beworben werden, können diese mit vergleichsweise teuren audipohilen Kopfhörern und Headsets wie von Sennheiser, Ultrasone, AKG, Shure und Beyerdynamic nicht ansatzweise mithalten. Insbesondere 3D Action Spiele bereiten bekanntlich besondere Freude, wenn man den Ton voll aufdrehen kann. Kopfhörer können einem so viel Ärger mit der Familie oder sensiblen Nachbar ersparen.

Surround-Sound Headsets und Kopfhörer finden seit einigen Jahren zunehmende Verbreitung. Im Gegensatz zu Stereo-Headsets und Kopfhörern sind in jeder Hörmuschel mehrere Lautsprecher eingebaut, welche ein deutlich besseres Raumklang-Erlebnis erfahren lassen und es sogar ermöglichen eine bessere Ortung von Gegnern in 3D Spielen zu erreichen.

Dabei sind allerdings bei der Verarbeitung und der Herstellung der einzelnen Kopfhörer sehr starke Unterschiede festzustellen, die sich erheblich auf die Spielerfahrung auswirken können. Gerade bei günstigen Kopfhörern von unter 100 Euro wird erheblich an der Technik und der Hardware gespart, wodurch das versprochenen Surround-Sound-Erlebnis nur simuliert, nicht aber wirklich wieder gegeben werden kann.
So haben zum Beispiel günstige Surround-Sound Headsets und Kopfhörer haben keinen Digitalen Sound-Prozessor (DSP), der die eigentlich notwendigen Laufzeitunterschiede berechnen könnte. Somit kommt der Ton gleichzeitig aus allen Lautsprechern, korrekten Raumklang gibt es aber nicht.
Deswegen ist es bei Headsets und Kopfhörern fürs Gaming unbedingt wichtig, dass diese Virtual Surround erzeugen können und mit einem entsprechenden Chipsatz ausgestattet sind. Nur so lässt sich auch wirklich der Effekt erzielen, den ein Surround-Sound Kopfhörer oder ein entsprechendes Headset auch verspricht und echter Raumklang erfahren.

Allerdings schwören viele Gamer auch auf herkömmliche und dennoch hochwertige Stereo Kopfhörer. Tests haben ergeben, dass manchen Spielern schlicht und ergreifend das zusätzliche Gewicht des Chipsatzes in den Kopfhörern und die natürlich zusätzlichen verbauten Lautsprecher zu schwer erscheint. Aber auch dafür finden sich die entsprechenden und qualitativ hochwertigen Produkte in unserer Auswahl. Diese richtet sich immer nach dem aktuellsten Kopfhörer Test und Bewertungen einschlägiger Plattformen rund um den Bereich Gaming Kopfhörer.

Hier geht es zur Auswahl der Gaming Kopfhörer .

Hifi-Kopfhörer – was ist beim Kauf zu beachten?

Der klassische und altbekannte Hifi-Kopfhörer ist ein Allroundtalent. Er ist auf keinen speziellen Bereich ausgelegt und verfolgt somit keine spezielle Abstimmung, sondern ist weitestgehend linear orientiert. Auch das durch einen Hifi-Kopfhörer erzeugte Klangbild ist ein neutrales. Ein Blick auf den Frequenzbereich eines solche Kopfhörers sollte auf Grund dieser Tatsachen auch die Hifi-Norm widerspiegeln und zwischen 20 Hz und 20 kHZ liegen ohne einen Schwerpunkt zu setzen.

Aber auch unter den Hifi-Kopfhörern lassen sich technische Ausreißer finden. Manche Baureihen und Hersteller setzen auf wirkliche seltene Technologien in ihren Kopfhörern wie Elektrostaten, Magnetostaten oder sogar Air Motion Transformer. Mit derartigen Treibern ausgestattet schaffen es auch klassische Hifi-Kopfhörer einen extrem realistischen Raumklang zu erzeugen und ein sehr natürliches Klangbild wiederzugeben.

Ein guter Hifi-Kopfhörer vermittelt seinem Trägern nicht nur einen präzisen Klang, sondern schafft es auch durch eine warme und natürliche Wiedergabe den Hörer mitzunehmen und zu entspannen. Fast meint man im Proberaum oder auf dem Konzert seiner Lieblingsband zu stehen. Wenn Sie Kopfhörer für die eigenen vier Wände suchen, dann wählen Sie unbedingt Hifi-Kopfhörer mit einer bequemen Bauweise, die Schallanteile nach außen abgeben und nicht allen Schall auf Ihr Ohr projizieren. Nur so ist ein wirklich natürliches Klangbild mit Hifi-Kopfhörern möglich. Zudem werden Sie kaum unter Kompressionseffekten leiden und das Hören Ihrer Musik jedes Mal zu einem echten Erlebnis.

Hier geht es zur Auswahl der Hifi Kopfhörer .

Sport-Kopfhörer – was ist beim Kauf zu beachten?

Ein echtes Kind der Life-Work-Balance. Musik will immer gehört werden. Auch beim Sport. Ob zur zusätzlichen Entspannung oder als der eigenen Antreiber, auf Musik aus den eigenen Kopfhörern möchte viele nirgends mehr verzichten. Um den Widrigkeiten des Outdoorsports etwas entgegen setzen zu können und auch mal einen Sturz oder ähnliches auszuhalten müssen Sport-Kopfhörer vor allem eines sein: robust. Feuchtigkeit und Spritzwasser sollen ihnen nichts anhaben und auch leichte Schläge sollen sie verkraften. Und leicht sollen sie sein! Neben guten Klangeingenschaften zählen bei Sport-Kopfhörern also in erster Linie immer auch ergonomische Eigenschaften. Ein guter Sitz und eine leichte Bauweise wissen schon zu punkten. Allerdings sollte auch die Bedienung so simpel wie möglich sein. Wenn Sie zur Bedienung wild an einem Knopf oder Regler rumfummeln müssen, werden Sie schnell die Freude daran verlieren. Gute Sport-Kopfhörer sind halt echte „No-Brainer“. Auch sind gerade bei Sport-Kopfhörer Eigenschaften wie Bluetooth oder „pro Noise-Cancelling“ sehr beliebt und nicht zu verachten.

Gerade bei Sport in der Öffentlichkeit muss die Klangabstimmung des Kopfhörers auch laute Umgebungen mühelos ausgleichen können. Zu diesem Zweck sind bei solchen Kopfhörern meist der Bass- und der Grundtonbereich deutlich ausgeprägter. Klassische Hifi-Attribute sind viel weniger wichtiger, es soll grooven und antreiben. Dabei will aber niemand immer voll aufgedreht haben, nur um die Außenwelt zu kompensieren. Lautstärken sollen nicht zu Kompensation dienen, diesen wichtigen Punkt müssen gute Sport-Kopfhörer auch ohne Lautstärke bereits zumindest einigermaßen hinbekommen.

Hier geht es zur Auswahl der Sport Kopfhörer .

DJ-Kopfhörer – was ist beim Kauf zu beachten?

Wie wohl kaum ein anderer Kopfhörerträger ist ein DJ während seiner Arbeit konstant einer lauten Produktionsumgebung ausgesetzt. Deswegen werden Kopfhörer, die wirklich für DJs hergestellt werden, auch mit einer gezielten Einflussnahme auf den Frequenzbereich entwickelt. So ist es ein relativ einfaches ein besonders durchsetzungsfähiges Klangbild zu erzeugen. Dabei sind die Schwerpunkte meist auf eine gute Sprachanalyse, also den Gesang, und eine dynamische Basswiedergabe gesetzt. Deswegen eigenen sich wirkliche DJ-Kopfhörer auch nicht für den Hausgebrauch. Im Vergleich zu klassischen Hifi-Kopfhörern hört sich die Wiedergabe sehr direkt an. Auch wird für diese Direktheit häufig auf eine hohe Klangfarbentreue verzichtet. Der Sound solcher Kopfhörer ist weitaus künstlicher und kühler.

Auf Grund der Arbeitsbedingungen seiner Träger sind Kopfhörer für DJs immer geschlossen und sollten sich durch eine hervorragende Dämpfung von Außengeräuschen auszeichnen. Da DJ-Kopfhörer im Discotheken oder auf Live-Events oft über lange Zeiträume auf sehr hohen Lautstärken betrieben werden, um den Umgebungslärm auszugleichen, müssen diese Kopfhörer extrem belastbar gebaut sein und auch hohe Pegel ohne Verzerrungen wiedergeben können.

Achten Sie auch darauf, dass die Kopfhörer wichtige ergonomische Eigenschaften erfüllen. Im Live-Mix wollen Musikwünsche entgegen genommen werden. Klappbare Muscheln sind dort hilfreich. Ein Spiralkabel verleiht dem Kabel Ihres Kopfhörers mehr Spiel und so ziehen Sie auch im Eifer des Gefechtes nicht einfach den Kopfhörer aus dem Anschluss, stolpern und reißen gar die Anlage vom DJ-Pult.

Hier geht es zur Auswahl der DJ Kopfhörer .

In-Ear-Kopfhörer

Eine der wohl leichtesten und kleinsten Bauweisen für Kopfhörer sind die sogenannten In-Ear-Kopfhörer. Der Name ist hier durchaus Programm, denn In-Ear-Kopfhörer werden tatsächlich in den Gehörgang gesteckt. Dadurch bieten In-Ear-Kopfhörer im Vergleich zu vielen anderen Ausführungen Kopfhörern eine hervorragende Isolation vor Außengeräuschen. Dies kann aus mehreren Gründen eine wichtige Rolle für ein sehr gutes und rundes Klangerlebnis spielen.

Zwar mögen solche In-Ear-Kopfhörer auf den ersten Blick durchaus eine Ähnlichkeit mit einfach Ohr-Knöpfen haben. Aber, wenn ein In-Ear-Kopfhörer richtig im Gehörgang sitzt und diesen somit gut verschließt, dann ist der Raum zwischen Trommelfell und der Membran des Kopfhörers komplett geschlossen und nur noch sehr klein. Das ganze System basiert auf einer Art Federung, dem sogenannten „Push-Pull-Mechanismus“. Hierdurch ist es der Membran möglich mit einer nur sehr kleinen Auslenkung und sehr geringem Energieaufwand das Trommelfell hervorragend zu bewegen. Dies ermöglicht eine exzellente Basswiedergabe. Kommt es in diesem kompletten System allerdings zu einer Undichtigkeit gehen sofort viele der tiefen Frequenzen verloren. Grund dafür ist die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres. Für tiefe Frequenzen, also solchen unterhalb von 150 Hz, ist es weitaus weniger empfänglich als für hohe Frequenzen.

In der akustischen Umsetzung bedeutet dies, dass für tiefe Frequenzen weitaus mehr Energie aufgewendet werden muss als für hohe Frequenzen. Bei Lautsprechern ist dieser Aufwand sogar körperlich merkbar. Bei Kopfhörern hingegen nicht, da die verwendete Membran wesentlich dünner und weitaus weniger stabil ist und bei Lautsprechern im Vergleich zu Kopfhörern deutlich mehr Luft in Bewegung gesetzt werden muss. Um also die geringe Energie, die das In-Ear-Kopfhörer System entwickelt, optimal nutzen zu können, muss der In-Ear-Kopfhörer gut und dicht abschließen.

Ein weiterer wichtiger Grund warum bei In-Ear-Kopfhörern auf ein dichtes Abschließen zu achten ist, dass so die Lautstärke nicht so hoch eingestellt werden muss. So wird der Klang zwar als laut und voll wahrgenommen, die eigentliche Gehörbelastung fällt allerdings sehr gering aus und das Gehör wird vor einer Schädigung geschützt.

Wichtig ist dafür, dass der In-Ear-Kopfhörer auch wirklich in das Gehör gestöpselt wird und nicht nur eingesetzt ist. Nur so werden die Außengeräusche komplett ausgeschlossen und nur so kann der In-Ear-Kopfhörer den Gehörgang als seinen eigenen Resonanzkörper benutzen.

Insbesondere die Basswiedergabe ist dadurch wesentlich besser als bei Ohr-Knöpfen. Um die Isolierung von Außengeräuschen, Klang und Tragekomfort nochmals zu verbessern, bieten viele Hersteller die Möglichkeit, sich bei einem Hörakustiker sogenannte „Otoplastiken“ anfertigen zu lassen, die exakt auf die eigenen Ohren angepasst werden und die mitgelieferten Standard-Ohrstöpsel ersetzen. Genau wie im musikalischen Profibereich kann so der Klang Ihrer In-Ear-Kopfhörer um ein vielfaches verbessert werden. Aber auch völlig ohne persönliche Anpassung sollten Sie die drei mitgelieferten Ohrstöpselgrößen bei Ihren In-Ear-Kopfhörern ausprobieren und genau auf Klang und Sitz überprüfen. Viele Käufer nutzen von vornherein die mittlere Größe und verbauen sich damit guten Klang, optimalen Sitz und einen gesundheitlichen Schutz ihres Gehörs. Schnell kann dies zu Enttäuschungen nach dem Kauf führen, die eigentlich völlig unnötig sind.

Ähnlich wie bei anderen Varianten an Kopfhörern finden Sie auch bei In-Ear-Kopfhörern die unterschiedlichsten Preiskategorien. Einfach Modelle sind bereits für 10 Euro erhältlich, aber die Preise erstrecken sich auch weit jenseits der 80 Euro. Den Unterschied werden Sie aber im Klang bemerken. So bauen günstige Modelle über die verwendeten Systeme ein weitaus geringer Energie auf. Davon sind Mitten und insbesondere die Bässe betroffen. Ein anderes Phänomen, das bei In-Ear-Kopfhörern der unteren Preiskategorien auftritt, sind klirrende und unscharfe Höhen. Testen Sie deswegen nach Möglichkeit die gewünschten In-Ear-Kopfhörer und machen Sie sich einen eigenen Eindruck vom Klangbild.

Ebenfalls wichtig ist es sich einen Eindruck von der Stabilität zu verschaffen. Hochwertige Kopfhörer In-Ear-Kopfhörer haben meist ein Metallgehäuse. Es hält den meisten Beanspruchungen stand. Wichtig ist auch die Dicke und Stabilität der Kabel. Günstige Varianten verwenden oft vergleichsweise dünne Kabel. Hier kommt es schnell zu Kabelbrüchen. Nicht immer bedeutet dies einen kompletten Ausfall der Kopfhörer. Zunächst treten aber deutlich Klangverluste auf.

Wer auf besonderen Komfort ist, sollte bei der Auswahl nach Extras wie 3D-Sound, Noise-Isolation und Bass-Amplification Ausschau halten. Sie optimieren den Höreindruck. Hersteller, die diese und ähnliche Extras anbieten, sind z.B.: Philips, Sony, Sennheiser und Panasonic.

Hier geht es zur Auswahl der In Ear Kopfhörer.

Studiokopfhörer

Der Gedanke hinter Studiokopfhörern ist es eigentlich in einem Studio genau die Abmischungs- und Aufnahmeprozesse während des Studioalltags genau überwachen zu können, ohne dabei durch eventuelle Außengeräusche abgelenkt oder gestört zu werden. Typische Over-Ear-Kopfhörer sind an „richtige“ Studiokopfhörer angelehnt, lassen aber für gewöhnlich nur einen kleinen Eindruck davon erleben, was echte Studiokopfhörer zu leisten wissen. Natürlich ist die Abschirmung nicht so umfassend wie bei DJ-Kopfhörern. DJs müssen jeden Tag in einer weitaus lauteren Arbeitsumgebung arbeiten als in einem Studio. Deswegen sind die Klänge bei Studiokopfhörern auch deutlich weicher, natürlicher und weniger direkt als bei DJ-Kopfhörern. Nichts desto trotz ist ihr Klang noch immer sehr neutral und analytisch. Studiokopfhörer sind eben als Arbeitsgeräte ausgelegt und ersetzen im Studio herkömmliche Monitore. Ihr Klang ist unverzerrt und direkt. Herkömmliche Kopfhörer können diese Aufgabe aufgrund der in ihnen verwendeten Treiber und System nicht erfüllen. Dies schlägt sich bei Studiokopfhörern natürlich auch im Preis nieder. Der Sound bei herkömmlichen Kopfhörern wird gefälscht, etwas auf das Musikproduzierende und Studioangestellte gern verzichten und verzichten müssen.  Der Frequenzgang ist komplett linear, wodurch Verfärbungen und Verfälschungen des Klangs ausgeschlossen werden können. Die Frequenzen an sich liegen dabei im Bereich zwischen 20 und 20.000 Hertz auf einer Lautstärke. Das Ausgangssignal am Monitor oder Studiokopfhörer entspricht somit so gut es eben geht dem Eingangssignal am Studiomikrophon oder Tonabnehmer. Genau so wichtig ist eine gute Dynamik. Unter Dynamik versteht man, dass Lautstärke-Unterschiede sehr unkomprimiert und räumlich abgebildet werden.

Bei dieser Art von Kopfhörern ist es enorm wichtig, dass der Nutzer durch nichts anderes gestört wird, dass Geräusche außerhalb des Kopfhörers nicht in das Ohr gelangen. Viele Studiokopfhörer werden im professionellen Bereich eingesetzt, denn wie der Name es schon sagt, sind die Einsatzmöglichkeiten auch auf spezielle Bereiche wie ein Studio ausgelegt.

Namensgebend finden Studiokopfhörer vor allem im Tonstudio Verwendung. Für Musiker ist es von Vorteil die bereits eingespielten Parts eines Songs zu hören, wenn sie ihren Teil zu einem Track beitragen und dieser abgenommen wird. Für das finale Mixen und Mastern greifen die meisten Musikproduzenten allerdings auf Monitorboxen zurück. Diese vermitteln einen volleren Klang, auch in Rückwirkung mit dem Raum. Im privaten Gebrauch haben sich die Kopfhörer allerdings auf Grund ihres unverfälschten Klanges noch nicht so stark durchsetzen können. Hier werden vor allem audiophile Musikliebhaber, Musikkritiker und Musiker angesprochen, die besonders viel Wert auf guten und unverfälschten Klang legen. Sie profitieren von den positiven Audio-Eigenschaften und können sich so ein deutlich besseres Bild von den einzelnen Klangebenen machen.

Wirklich gute Studiokopfhörer sind immer in der geschlossenen Bauform zu erwerben. Alle anderen Modelle sind eher ungeeignet für diesen Anspruch, da sie nicht genügend Außengeräusche abblocken. Die Ohrmuschel sollte in jedem Fall vollständig umschlossen werden. Geschlossene Kopfhörer isolieren nicht nur den Schall, sie vermeiden auch eventuell auftretende Rückkopplungen, was besonders bei Tonaufnahmen förderlich ist. Dieser Zweck lässt sich auch mittels Hi-Fi-Kopfhörern erzielen, allerdings bleibt dabei der gute und vor allem neutrale Klang auf der Strecke. Die Kopfhörer sollten robusten Aufbau besitzen und genau sitzen.

Somit empfiehlt es sich vor dem Kauf die Kopfhörer einer genauen Anprobe zu unterziehen. Die Studiokopfhörer sollten nicht nur festsitzen, sondern auch die Ohren vollständig umschließen. Da es durchaus vorkommen kann, dass unterschiedliche Personen die Kopfhörer getrennt voneinander nutzen möchten und müssen sollten sie zu dem verstellbar sein und für die unterschiedlichsten Kopfformen anpassbar sein. Gute Kopfhörer sitzen weder zu locker, noch zu fest auf dem Kopf. Sie sollten exakt sitzen und keinen Druck auf die Ohren auswirken. Viele moderne Kopfhörer bieten darüber hinaus die Option, das Anschlusskabel direkt an ihnen festzumachen. Auf diese Art und Weise kann die Kabellänge des Kopfhörers selbst und nach Belieben gewählt werden.

Durch eine enorm gute Abschirmung von Außengeräuschen kann so auch bei kleinen Lautstärken jedes Detail in das Ohr dringen und gerade bei professionellen Arbeiten ist dies sehr wichtig. So sind feinste Bearbeitungen von Musik mit einem Studiokopfhörer möglich, weil jedes noch so kleine Geräusch wahrgenommen wird und die störenden Geräusche von außen komplett abgeschirmt werden. Preislich unterscheiden sich diese Kopfhörer von gängigen und einfachen Kopfhörern auf jeden Fall, aber dafür bieten sie auch eine enorm hohe Qualität und können mit einer perfekten Verarbeitung aufwarten. Wer das ganz Besondere unter den Kopfhörern sucht, der kommt um einen Studiokopfhörer nicht herum.

Hier geht es zur Auswahl der Studio Kopfhörer.